Deine Schöpferkraft entfalten

Erschaffen durch Manifestation – Warum das tatsächlich funktioniert

Heute gibt es mal etwas mehr Theorie als sonst, beziehungsweise mag diese Theorie etwas schwerer zu verdauen sein. Aber, falls du – wie ich – ein Kopfmensch bist, also zwar gerne an bestimmte Dinge glaubst, sie aber noch viel lieber verstehen möchtest, dann ist dieser Artikel genau richtig für dich. Du kannst auch gerne jederzeit zurück kommen und den Artikel nochmal lesen. Ich selbst hab mir diese Theorien auch mehrfach durchgelesen und jedes Mal ist es wieder ein Stückchen klarer geworden. Und falls der Artikel Fragen aufwirft, dann schreib mir einfach – entweder direkt über einen Kommentar unter dem Artikel oder per Email oder auch jederzeit gerne auf Instagram.

Und los geht’s.

Warum deine Vergangenheit zu deiner Zukunft wird

Für den Anfang brauchen wir ein bisschen Biologie & Chemie 😉 Wahrscheinlich hast du schon des Öfteren gehört, dass Gedanken und Gefühle eng miteinander verwoben sind. Oder du hast es selbst schon oft genug in deinem Leben erlebt. Denkst du beispielsweise an etwas sehr Trauriges, dann wird dir wahrscheinlich ziemlich schnell eng ums Herz, du spürst einen Kloß im Hals oder es schießen dir vielleicht sogar ein paar Tränen in die Augen. Und schon fühlst du dich selbst auch traurig. Deine Gedanken haben also umgehend deine Gefühle beeinflusst. Aber warum ist das eigentlich so?

Wenn du etwas denkst – und das tust du wahrscheinlich fast nonstop jeden Tag – dann lösen diese Gedanken in deinem Gehirn eine biochemische Reaktion aus. Durch diese Reaktion werden chemische Signale bzw. Botenstoffe ausgesandt, die wiederum bestimmte Empfindungen in deinem Körper hervorrufen. Wie Dr. Joe Dispenza sagt: „Der Körper fühlt, was man denkt.“ Und durch die ausgelösten Gefühle werden wiederum weitere Gedanken erzeugt, die diesen Gefühlen entsprechen. So entsteht im Endeffekt eine Endlosschleife: Gedanken -> Gefühle -> noch mehr Gedanken -> noch stärkere Gefühle -> usw.

Sketchnote: Endlosschleife aus Gedanken und Gefühlen

Schon zu theoretisch? Bist du noch dabei? Oder hab ich dich schon verloren? Lass es uns am besten an einem konkreten Beispiel anschauen.
Stell dir vor, du bist auf jemanden wütend, vielleicht auf deinen Chef, weil er dir ein weiteres Projekt aufgehalst hat, obwohl du sowieso schon total viel zu tun hast. Wenn du dich dabei beobachtest, wie du körperlich auf diesen Gedanken reagierst, dann merkst du vielleicht, wie du die Zähne aufeinander presst, oder wie sich deine Nackenmuskulatur anspannt oder wie du vielleicht zu schwitzen beginnst. Du kannst die Wut richtig in deinem Körper spüren. Und schon tauchen weitere Gedanken auf, wie „Das hat er neulich schon mal gemacht! Und bei anderen Kollegen macht er das auch! Eigentlich hat er gar keine Ahnung davon, was ich alles mache! Ich finde sein Verhalten ziemlich ungerecht!…“ Und mit jedem dieser Gedanken wird auch das Gefühl der Wut immer stärker.
Ist der Zusammenhang Gedanken – Gefühle – noch mehr Gedanken – noch mehr Gefühle dadurch klarer geworden? Gut, dann machen wir weiter.

Durch diese Endlosschleife aus Gedanken und Gefühlen, aktivierst du in deinem Gehirn immer wieder dieselben Schaltkreise und dein Gehirn reagiert auf diese ständige Aktivierung damit, dass es die neuronalen Verbindungen, die dafür genutzt werden, immer mehr verstärkt. Du kannst dir das vorstellen wie ein großes Netz mit vielen Knoten und Strängen. Wenn du nun etwas denkst, dann werden bestimmte Knoten und Stränge aktiviert und je öfter sie in demselben Muster aktiviert werden, desto größer werden die Knoten und stärker die verbindenden Stränge. Mit der Zeit entstehen so in deinem Gehirn feste Muster. Und für dich und dein Gehirn wird es dadurch auch immer einfacher, dasselbe zu denken und zu fühlen. Auf einer breiten Straße, wie einer Autobahn, kannst du schneller fahren, als auf einer schmalen Landstraße. Und deswegen nutzt auch dein Gehirn lieber Autobahnen.
Je einfacher es wird, immer dasselbe zu denken und zu fühlen, desto einfacher schleichen sich wiederkehrende, automatisch ablaufende Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen ein. Eine bestimmte Art, zu denken und zu fühlen, wird zur Gewohnheit. Dein Körper schaltet auf Autopilot, dein Geist wird unbewusst.
Mit der Zeit nehmen dann vertraute Gedanken an bestimmte Erfahrungen oder bestimmte Orte die Gefühle bereits vorweg. Du „weißt“ also schon im Voraus, wie zum Beispiel das nächste Meeting mit deinem Chef ablaufen wird. „Wahrscheinlich kommt er ja nur wieder mit einem weiteren Projekt. Wie immer, versteht er gar nicht richtig, was ich eigentlich alles mache….“ Und die Einstellung, mit der du dann – mittlerweile oftmals schon unbewusst – in das Meeting gehst, beeinflusst dein Verhalten und das wiederum führt dazu, dass du die gleichen oder ähnliche Erfahrungen sammelst. Wir haben also eine weitere Endlosschleife:

An dieser Stelle möchte ich nochmal Dr. Joe Dispenza zitieren: „Das Morgen sieht ziemlich genauso aus, wie das Gestern… Die Zukunft ist [nichts anderes als] eine Wiederholung der Vergangenheit.“

Du sendest und empfängst mit Herz und Gehirn

Nun haben wir also zunächst einmal geklärt, wie Gedanken und Gefühle zusammenhängen und wie eine ständige Wiederholung derselben Muster dazu führt, dass wir aufgrund vergangener Erfahrungen, Gedanken und Gefühle unsere Zukunft dahingehend beeinflussen, dass wir immer wieder ähnliches erleben. Ganz kurz gesagt: Wir ziehen immer noch mehr von dem, was wir denken und fühlen, in unser Leben.

Wenn dir das bewusst wird, kannst du das ändern bzw. gezielt dazu nutzen, um alles zu erschaffen, was du erreichen möchtest. Dazu ist es aber noch wichtig, einen zweiten Punkt zu verstehen:

Gedanken erzeugen in deinem Gehirn elektrische Ladungen. Diese wiederum lösen, wie ich im ersten Teil bereits erklärt habe, chemische Reaktionen aus, die in bestimmten Gefühlen resultieren. Diese Emotionen sind magnetische Ladungen. So entsteht durch das Zusammenspiel von Gedanken und Gefühlen in und um jeden Menschen herum ein elektromagnetisches Feld. Und dieses Feld, das jeder von uns ausstrahlt, ist für andere Menschen spürbar. Wir senden also darüber nicht nur bestimmte Informationen aus, sondern können anders herum auch Informationen darüber empfangen. Besonders starke Emotionen oder Energien sind für sehr viele von uns deutlich spürbar.
Vielleicht hast du schon mal einen sehr charismatischen Menschen miterlebt, wie er einen Raum betritt. Was ist passiert? Hast du selbst etwas Besonderes verspürt? Vielleicht eine Art Bewunderung, obwohl du den Menschen noch gar nicht kennst? Oder haben plötzlich viele andere Menschen im Raum den Kopf gehoben, obwohl man die Person gar nicht wirklich gehört oder gesehen hat, als sie herein gekommen ist? Oder ist es dir anders herum auch schon mal passiert, dass du zu einer Gruppe von Leuten gestoßen bist und du hast die dicke Luft im Raum richtig gespürt? Du hattest sofort das Gefühl, dass hier Ärger in der Luft schwebt, obwohl du den Raum gerade erst betreten und noch keiner der Personen so richtig ins Gesicht gesehen oder jemanden etwas hast sagen hören? Genau das ist das elektromagnetische Feld.

Gestalte deine Zukunft durch Gedanken und Gefühle

So, nun weißt du, wie Gedanken und Gefühle durch oftmaliges Wiederholen deine Zukunft beeinflussen. Und du hast die Information, dass jeder von uns fortwährend Informationen/Gefühle/Energien über sein elektromagnetisches Feld aussendet und empfängt. Wenn du diese beiden Aspekte nun zusammenbringst, kannst du deine Zukunft und all deine Träume wahr werden lassen. Gespannt? Oder immer noch skeptisch?

Wenn du dein Leben verändern möchtest, dann musst du deine Energie verändern. Und das wiederum bedeutet, dass du dein Denken und Fühlen verändern musst.

Und hier kommt der Clou: Dein Gehirn und dein Körper (und damit deine Emotionen) können nicht zwischen der Außen- und der Innenwelt unterscheiden! Wenn du deine volle Aufmerksamkeit mit einer starken Intensität auf eine bestimmte Vorstellung richtest, dann wirkt das für dein Gehirn und deinen Körper wie eine äußere, tatsächlich erlebte Erfahrung.

Würde es diesen Mechanismus nicht geben, würden all die wunderbaren (Kino-)Filme dieser Welt nicht funktionieren. Und das hast du bestimmt schon selbst erlebt. Du sitzt im Kino und siehst einen super spannenden, action-geladenen neuen Blockbuster. Was passiert dabei mit dir? Du hältst vielleicht die Luft vor Spannung an, dein Herzschlag wird schneller, deine Atmung flacher…. Und wenn das eine ganze Weile so geht, dann spürst du diese „Erlebnisse“ auch noch auf dem Heimweg. Oder du siehst dir eine verdammt traurige, herzzerreißende Tragödie an und es fließen auch bei dir die Tränen im dunklen Kinosaal. Wie ist das, wenn du anschließend wieder nach Hause fährst? Hast du noch ein schweres Gefühl um dein Herz? Ein ähnliches Ding ist das auch mit unseren Träumen. Vielleicht bist du schon mal aus einem Albtraum hochgeschreckt und hast dann eine ganze Weile gebraucht, dir selbst klar zu machen, dass es „nur ein Traum“ war und dass das gar nicht real und passiert ist? Vor allem bei Kindern können wir noch sehr gut beobachten, wie Filme oder Träume sich auch auf die Realität auswirken können.

Es ist also tatsächlich möglich, gezielte Gedanken ganz bewusst mit starken Emotionen zu vereinen und dadurch zu beeinflussen, was dein elektromagnetisches Feld in die Welt sendet. Und durch fortwährende Wiederholung bestimmter Muster baust du dir eine neue Zukunft.

Manifestation ist also kein esoterisches oder spirituelles Hirngespinst. Sondern es ist tatsächlich etwas, das aktuell in der Wissenschaft immer weiter erforscht und dadurch immer besser erklärt werden kann.

So, das war jetzt ein riesiger Haufen komplexer Theorie. Hoffentlich hab ich das einigermaßen spannend und doch einfach rüber gebracht. Beim nächsten Mal wird es dann wieder praktischer. Da geht’s dann ganz konkret gemeinsam ans Manifestieren. Und bis dahin…

…öffne dein Herz und breite deine Flügel aus!
Deine Katrin

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