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Selbstexperiment: Ich schenke mir ein neues Leben – Teil 1

Raus aus dem Überlebensmodus

Wenn du mir schon länger auf meinem Instagram-Kanal folgst, dann hast du vielleicht mitbekommen, dass ich ganz gerne immer wieder „Selbstexperimente“ starte und meine Erfahrungen und mein dadurch neu gewonnenes Wissen gerne mit jedem teile, der sich dafür interessiert. Und nun ist es mal wieder so weit: Ich starte ein neues, größeres Selbstexperiment und nehme dich gerne mit auf meine Reise.

In meinem Leben spielt sich gerade unheimlich viel auf einmal ab. Ich habe einen mittlerweile schon 1 1/2-jährigen Sohn, der viel meiner Aufmerksamkeit einfordert, ich gehe wieder in Teilzeit in meinem alten Job arbeiten, ich habe vor Kurzem diesen Blog ins Leben gerufen, ich habe im Juni die Ausbildung zum HypnoBirthing-Coach absolviert und möchte gerne im Oktober meinen ersten Kurs geben, nächstes Jahr steht die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin an, wir gestalten immer noch step by step unseren eigenen Garten und im Moment unterstütze ich auch meinen Mann bei den Vorbereitungen eines Tennis Jugend Cups. Wie um alles in der Welt kommt man also auf die Idee, sich da auch noch ein Selbstexperiment aufzuhalsen?

Wahrscheinlich genau wegen all dem, was ich gerade aufgezählt habe. Ich probiere unheimlich gerne neue Dinge aus, möchte mich immer wieder verändern und weiterentwickeln. Deshalb schrecke ich auch nicht davor zurück, immer wieder neue Projekte anzugehen. Dadurch verändert sich auch jedes Mal etwas in meinem Leben. Aber dann kommt auch immer irgendwann wieder der Punkt, an dem ich merke, dass nichts mehr voran geht, dass ich mich schwach und müde fühle und meist wird auch mein Körper dann irgendwie krank. Und so war oder ist es jetzt im Moment auch wieder. Seit ein bis zwei Wochen fühle ich mich oftmals sehr müde und schlapp (obwohl ich Nachts nun meistens sehr gut schlafen kann), ich hatte vor ein paar Wochen eine Erkältung und werde nun einfach den Husten und Schnupfen nicht mehr richtig los. Und dann signalisierte mir wohl auch das Universum noch zusätzlich, dass ich mich ausruhen und zurücknehmen sollte, indem ich letztes Wochenende eine allergische Reaktion auf ein paar Insektenstiche bekam, dann mit einem „Klumpfuß“ durch die Gegen watschelte und mir dann auch noch so dermaßen schmerzhaft meinen Ellbogen angestoßen habe, dass ich nicht mal mehr meinen kleinen Sohn auf den Arm nehmen konnte. All diese Erlebnisse und der gefühlte Stress führen dazu, dass mein Körper im Moment wieder zunehmend im Überlebensmodus läuft.

Warum der Überlebensmodus langfristig gar nicht gut ist

Ich lese nun seit einiger Zeit mit großer Begeisterung das Buch „Werde übernatürlich“ von Dr. Joe Dispenza. Ich finde es unheimlich faszinierend, wie er es schafft, die Wunder dieser Welt und deren Zusammenhänge auf wissenschaftlicher Ebene so zu erklären, dass man tatsächlich verstehen kann, warum vieles so passiert, wie es eben passiert. Dazu gehört beispielsweise auch das Leben im Überlebensmodus. Ich versuche mal, einen kleinen Teil seiner Erläuterungen hier in Kurzfassung wiederzugeben.

Wie schon die alten indischen Lehren, geht Dispenza davon aus, dass es in unserem Körper verschiedene Energiezentren gibt. Jedes dieser Zentren ist mit bestimmten Systemen in unserem Körper verbunden, steuert Hormone, Drüsen und die Ausschüttung chemischer Substanzen und hat sein eigenes Nervengeflecht – wie eine Art Minigehirn. Jedes dieser Zentren sendet und empfängt fortwährend Informationen bzw. Energie.

Ist der Körper im Überlebensmodus, ziehen diese Zentren fortwährend Energie aus dem uns umgebenden Energie- und Informationsfeld ab. Wir zapfen also dauerhaft eine unserer wichtigsten eigenen Ressourcen an, unser eigenes Energiefeld. Dies führt mit der Zeit dazu, dass immer schwächere Energiesignale an die Zellen, Gewebe, Organe und Systeme in unserem Körper gesendet werden, was letztendlich bewirkt, dass Krankheiten auftreten.

Wer das im Detail verstehen möchte – denn so ausführlich kann ich das hier nicht wiedergeben – dem kann ich nur empfehlen, dieses Buch selbst zu lesen. Mir hat es jedenfalls klar gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn ich mich jetzt schon immer öfter müde und schlapp fühle, dann ist das ein eindeutiges Signal meines Körpers, dass die Energie nicht mehr ausreicht, um mich wirklich gut zu versorgen und mich gesund zu erhalten.

Genau aus diesem Grund habe ich mich nun zu diesem neuen Selbstexperiment bzw. ein paar grundlegenden Veränderungen entschlossen. Und ich werde hier in diesem Blogbeitrag immer mal wieder ein Update geben.

Die Segnung der Energiezentren

Ich habe mir von Dr. Joe Dispenza die geführte Meditation „Segnung der Energiezentren“ geholt. Sie unterstützt dabei, jedes einzelne der insgesamt 8 Energiezentren gezielt zu aktivieren und dann mit höheren Emotionen zu verbinden und zu segnen. Denn sind die Energiezentren in Kohärenz, d.h. schwingen sie im Einklang, geben sie fortwährend neue Energie in unser Energiefeld hinein, statt sie abzuziehen, und unsere Zellen werden auf Gesundheit und Heilung programmiert.

Um ehrlich zu sein, meditiere ich bislang nur recht selten. Daher fiel mir diese Meditation, die ca. 45 Minuten dauert, phasenweise auch gar nicht so einfach heute. Ich bin doch immer wieder mit meinen Gedanken abgeschweift. Aber ich habe mich dafür gedanklich nicht bestraft, sondern habe einfach immer und immer wieder versucht, mit meiner Aufmerksamkeit zu dem jeweiligen Energiezentrum zurückzukehren. Bei manchen Zentren fiel es mir leichter, bei anderen schwerer. Aber ganz zum Schluss hatte ich tatsächlich ein sehr interessantes Erlebnis. Mit einem Mal hat sich mein ganzer Körper unheimlich schwer und wie versteinert angefühlt. Und dann tauchten Farbfelder vor meinem inneren Auge auf, wurden intensiver und verschwanden wieder. Erst war es rot (die Farbe wird übrigens dem ersten, untersten Energiezentrum zugeordnet), dann war es lila (die Farbe des obersten Energiezentrums). Und die Erfahrung danach lässt sich in Worten gar nicht so richtig beschreiben. Es war, als ob ich mich selbst und alles andere mit mir, sich wie ein Kaugummi in die Breite zieht, sich Zeit und Raum verbiegen und dann auflösen. Anschließend war die Meditation zu Ende.

Es wird empfohlen, dass man sich anschließend noch ca. 15 Minuten hinlegt, um die Meditation im Körper nachwirken zu lassen. Das hab ich dann auch gemacht. Und binnen 10 Minuten merkte ich, wie sich Schritt für Schritt deutlich mehr Energie in meinem Körper aufbaute und ich fühlte mich plötzlich deutlich wacher und fitter, als vor der Meditation und hatte den starken Drang diesen Blogartikel aufzusetzen, um das Erlebte mit dir zu teilen. Ich hab übrigens heute Morgen bewusst keinen Kaffee getrunken, um meine Rezeptoren ganz offen und empfangsbereit zu halten und nicht mit irgendwelchen koffeinhaltigen Botenstoffen zu blockieren. Und anschließend hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich noch einen Kaffee brauchen würde.

Ich habe mir nun vorgenommen, diese Meditation in den nächsten Wochen immer wieder mal zu wiederholen und zudem noch eine weitere Meditation von Dr. Joe Dispenza des Öfteren auszuprobieren. Und natürlich halte ich euch über meine Erlebnisse hier auf dem Laufenden.

Stay tuned, öffne dein Herz und breite deine Flügel aus,
Deine Katrin

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