Deine Schöpferkraft entdecken

Wie ich gelernt habe, dass die Kraft der Anziehung tatsächlich funktioniert

In meiner persönlichen Vorstellung auf der Über mich-Seite habe ich ja schon darauf hingewiesen, dass ich schon als Kind davon fasziniert war, dass es wohl möglich sein soll, mithilfe von bloßer Energie Dinge anziehen zu können. Und auch wenn ich mich während der Schulzeit, im Studium und in der anfänglichen Phase meines Berufslebens weiterhin mit vielen spirituellen Themen beschäftigt habe, habe ich doch den Glauben an diese Energie zeitweise fast verloren. Doch in den letzten 10 Jahren gab es verschiedene Ereignisse in meinem Leben, die mir diesen Glauben wieder zurück gegeben und mich noch ein ganzes Stück weiter gebracht haben – nämlich an den Punkt, dass ich heute absolut davon überzeugt bin, dass wir alle dazu in der Lage sind, unser eigenes Leben zu erschaffen, so wie wir es uns wünschen.

Eines meiner für mich persönlich wichtigsten Erlebnisse und meine damit verbundenen Erkenntnisse möchte ich heute hier mit dir teilen.

Im südafrikanischen Busch sollte man nicht meckern

Vor ca. 10 Jahren – zwischen Abitur und Einstieg in den ersten festen Job – verbrachte ich ein paar Wochen in Südafrika, unter anderem als einer von ca. sechs freiwilligen Helfern in einem privat organisierten Wildschutzgebiet. Ein Highlight meiner Zeit dort war eine zweitägige Safari durch den Busch mit Übernachtung unter freiem Himmel mitten in der Wildnis. Ich hab mich unheimlich auf dieses ganz tolle Erlebnis gefreut, während es jemand anderen in unserer Gruppe gab [ich nenne die Person der Einfachheit halber Anna – Name frei erfunden], die sich unheimlich schwer damit getan hat, sich auf die Umgebung einzustellen, neuen Menschen zu vertrauen, wie beispielsweise unserem Ranger, und daher fortwährend nur am Meckern war. Was in diesen beiden Tagen passierte, zeigte mir ganz deutlich, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert.

Während ich mich auf den anstehenden Ausflug freute, war Anna nur am Meckern: „Wir können doch nicht einfach unter freiem Himmel schlafen! Da werden wir von Löwen gefressen. Oder nachts im Schlaf von giftigen Schlangen oder Spinnen getötet!…“

Als wir nach einem tollen ersten Safari-Tag abends unser Camp aufbauten, ging es bei ihr schon damit los, dass sie in irgendetwas Stacheliges reingetreten ist und dann ihr Fuß weh tat. Nachts regnete es dann leicht. Aber wir alle sind größtenteils trocken geblieben, interessanterweise bis auf Anna. Ihr Schlafsack war komplett durchnässt. Am nächsten Morgen war dann auch noch ihr Handy verschwunden. Und als wir dann alle in den Jeep stiegen, entleerte sich das Regenwasser, das sich auf dem Stoffdach gesammelt hatte, beim ersten Schlagloch in einem Schwall ausgerechnet über ihr. Da hätte jeder von uns sitzen können – doch das Universum hat aus irgendeinem Grund dort Anna Platz nehmen lassen. Wir alle mussten uns in dem Moment schon sehr stark zusammenreißen, weil es irgendwie schon vorab für jeden klar war, dass nur ihr das passieren konnte. Für mich war das ein absolutes Paradebeispiel, dass ich mit einer ständigen negativen Einstellung und Energie, die ich fortwährend ausstrahle, einfach auch nur negative Ereignisse in mein Leben ziehen – eins nach dem anderen.

Das Universum gibt uns ein Zuhause

Mir dagegen hat das Universum auf diesem Ausflug interessanterweise das wunderbare Gefühl gegeben, überall auf dieser Welt zu Hause zu sein und mich überall geborgen zu fühlen. Wir liefen im Entenmarsch in einer Reihe durch den Busch und tauschten immer wieder die Reihenfolge, so dass jeder auch mal der letzte war. Alle anderen haben sich an dieser Stelle total unbehaglich gefühlt (theoretisch wäre man an dieser Position vielleicht der erste, der von wilden Tieren gefressen wird), ich habe es dagegen total genossen – was ich vorher nicht gedacht hätte. Mir hat diese Position in der Reihe ein wunderbares Gefühl der Verbundenheit mit der Welt um mich herum gegeben, das ich nie mehr vergessen werde.

Wie du anfangen kannst, die Kraft der Anziehung zu entdecken

Hattest du auch schon ähnliche Erlebnisse? Ob negative oder positive? Nimm dir doch demnächst mal ein bisschen Zeit und versuche, dich gezielt an diese positiven Erlebnisse, Zufälle und Momente des Glücks zu erinnern. Und am besten schreibst du sie dir auf – so detailliert, wie möglich? Warum? Weil das etwas ganz Besonderes mit dir macht. Es verändert deine Ausstrahlung und damit die Art der Energie, die du ins Universum schickst. Es entfacht eine kleine Flamme in dir oder (falls diese Flamme schon da ist), lässt es sie heller und wärmer brennen. Und falls du das noch nicht spüren kannst, zaubert es dir zumindest ein Lächeln ins Gesicht. Und allein das lässt uns den weiteren Tag entspannter angehen. Und dann beobachte vielleicht mal, was dir nach dem Aufschreiben dieser Momente so alles passiert. Kommen jetzt häufiger neue Glücksmomente dazu, die es sich aufzuschreiben lohnt?

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dieser Übung!

Öffne dein Herz und breite deine Flügel aus!
Deine Katrin

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